Die REFA-Verteilzeitermittlung dient der Erfassung und Bewertung nicht direkt produktiver Tätigkeiten – also jener Zeiten, die während der Arbeit zusätzlich anfallen, aber nicht unmittelbar zur Wertschöpfung beitragen.
Dazu zählen:
- Rüstzeiten (z. B. Werkzeugwechsel, Einrichten),
- Wartezeiten (z. B. Materialbereitstellung, Maschinenstillstand),
- Wegezeiten (z. B. Transport, interne Laufwege),
- Dienstgespräche, Störungen oder organisatorische Tätigkeiten.
Diese Zeiten werden systematisch erfasst, analysiert und zu Verteilzeitzuschlägen zusammengefasst.
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für aktuelle, objektive Vorgabezeiten – und damit für faire Entgeltsysteme, präzise Kapazitätsplanung und realistische Kalkulationen.