Planzeiten sind vorgegebene Sollzeiten für definierte Arbeitsabläufe.
Sie beruhen auf statistisch ermittelten Einflussgrößen – also messbaren Merkmalen, die den Zeitbedarf für bestimmte Tätigkeiten bestimmen.
Beispiele für Einflussgrößen:
- Durchmesser und Tiefe einer Bohrung
- Länge eines Transports oder Montagewegs
- Gewicht oder Form eines Werkstücks
Anhand dieser Einflussgrößen werden Zeitwerte mathematisch abgeleitet – meist über lineare oder polynomische Regressionsfunktionen.
Das Ergebnis: eine präzise, reproduzierbare Planzeit, die für ähnliche Prozesse standardisiert angewendet werden kann.
Damit werden Arbeitszeiten planbar, vergleichbar und verlässlich – ohne jedes Mal eine Zeitaufnahme durchführen zu müssen.