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Durchlaufzeiten optimieren – mit REFA-Methodik zu mehr Effizienz

Zeit ist Geld – und in der modernen Wirtschaft mehr denn je ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Ob in der Produktion oder im Dienstleistungssektor: Unternehmen, die ihre Durchlaufzeiten systematisch analysieren und reduzieren, sichern sich klare Wettbewerbsvorteile in Qualität, Kosten und Kundenzufriedenheit.

Die International Process & Industrie Consult SA (IPIC) unterstützt Unternehmen weltweit dabei, ihre Prozesse mithilfe der REFA-Methodik zu bewerten, zu verbessern und die Zeit als strategische Ressource gezielt zu nutzen

Was versteht man unter Durchlaufzeit?

Die Durchlaufzeit (DLZ) beschreibt den Zeitraum, den ein Auftrag oder Prozess von Beginn bis Abschluss benötigt.
In der REFA-Systematik wird sie als Zeitart TD bezeichnet – ein zentrales Maß für die Leistungsfähigkeit und Effizienz von Prozessen.

Die Durchlaufzeit kann unterschiedliche Ebenen betreffen:

  • Aufträge → Auftragsdurchlaufzeit
  • Prozessketten → Prozessdurchlaufzeit
  • Arbeitssysteme → Arbeitssystemdurchlaufzeit

Kurze Durchlaufzeiten bedeuten schnellere Reaktionsfähigkeit, geringere Bestände und eine höhere Kundenzufriedenheit.

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Die Bestandteile der Durchlaufzeit

Die Gesamtdurchlaufzeit setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen – jede davon birgt Potenzial zur Optimierung:

  • Durchführungszeit: Reine Bearbeitungszeit eines Auftrags im Arbeitssystem
  • Zusatzzeit: Zeiten, die zusätzlich zur geplanten Durchführung anfallen – häufig ein Indikator für Störungen
  • Transportzeit: Zeit für die Weitergabe von Aufträgen oder Materialien zwischen Arbeitssystemen
  • Liegezeit: Wartezeiten zwischen Bearbeitungsschritten (z. B. vor der Montage)
  • Lagerungszeit: Zeit, in der Teile oder Produkte zwischengelagert werden

Besonders Liege- und Transportzeiten sind klassische Ansatzpunkte zur Effizienzsteigerung – sie verursachen keine Wertschöpfung, kosten aber Zeit und Geld.

Warum Durchlaufzeiten verkürzen?

Kurze Durchlaufzeiten verbessern nicht nur den Kundennutzen, sondern auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens:

  • Schnellere Lieferfähigkeit und Termintreue
  • Geringere Kapitalbindung durch reduzierte Bestände
  • Höhere Flexibilität bei Marktveränderungen
  • Effizientere Nutzung von Ressourcen
  • Motivierte Mitarbeiter durch reibungslose Abläufe

In einem dynamischen Marktumfeld wird Zeitmanagement damit zu einem strategischen Erfolgsfaktor.

Wie lassen sich Durchlaufzeiten optimieren?

Die Verkürzung von Durchlaufzeiten erfordert ein ganzheitliches Vorgehen – von der Analyse über die Prozessgestaltung bis zur Qualifizierung der Mitarbeitenden.
Typische Ansatzpunkte sind:

1. Technische Verfügbarkeit sicherstellen

Funktionsfähige und zuverlässige Maschinen minimieren Stillstände.
Investitionen in präventive Instandhaltung und technische Upgrades zahlen sich langfristig durch geringere Ausfallzeiten aus.

2. Prozesse und Informationsflüsse analysieren

Unklare Abläufe oder umständliche Kommunikationswege verlängern die Durchlaufzeit.
Eine strukturierte Prozessanalyse nach REFA deckt Schwachstellen auf und schafft die Basis für gezielte Verbesserungen.

3. Materialfluss und Layout optimieren

Lange Wege, unnötige Transporte und Zwischenlagerungen verlängern die Bearbeitungszeit.
Ein optimiertes Layout und ein kontinuierlicher Fluss (Flow-Prinzip) verkürzen Wartezeiten erheblich.

4. Kapazitäten abgleichen

Stimmen die Ressourcen zwischen Mensch, Maschine und Material nicht überein, entstehen Engpässe.
Ein Kapazitätenabgleich sorgt für reibungslose Abläufe und gleichmäßige Auslastung.

5. Qualifikation und Kommunikation stärken

Gut geschulte Mitarbeiter treffen bessere Entscheidungen, vermeiden Fehler und beschleunigen Abläufe.
Gezielte Trainings fördern Verständnis für Prozesszusammenhänge und unterstützen eine gemeinsame Verbesserungskultur.

Durchlaufzeitoptimierung in der Praxis – mit IPIC SA

Die International Process & Industrie Consult SA kombiniert REFA-Methoden mit praxisorientierter Beratung, um Durchlaufzeiten messbar zu reduzieren.
Durch strukturierte Zeitaufnahmen, Prozessanalysen und Schulungen entstehen nachhaltige Verbesserungen – in Produktion, Logistik und Verwaltung.

Unternehmen profitieren von:

  • Transparenz über alle Zeitanteile im Prozess
  • Ermittlung realistischer Soll-Zeiten
  • Reduzierung von Liege- und Transportzeiten
  • Verbesserung der Prozessstabilität und Termintreue

So wird aus Zeitgewinn Wettbewerbsvorteil.