Die Verkürzung von Durchlaufzeiten erfordert ein ganzheitliches Vorgehen – von der Analyse über die Prozessgestaltung bis zur Qualifizierung der Mitarbeitenden.
Typische Ansatzpunkte sind:
1. Technische Verfügbarkeit sicherstellen
Funktionsfähige und zuverlässige Maschinen minimieren Stillstände.
Investitionen in präventive Instandhaltung und technische Upgrades zahlen sich langfristig durch geringere Ausfallzeiten aus.
2. Prozesse und Informationsflüsse analysieren
Unklare Abläufe oder umständliche Kommunikationswege verlängern die Durchlaufzeit.
Eine strukturierte Prozessanalyse nach REFA deckt Schwachstellen auf und schafft die Basis für gezielte Verbesserungen.
3. Materialfluss und Layout optimieren
Lange Wege, unnötige Transporte und Zwischenlagerungen verlängern die Bearbeitungszeit.
Ein optimiertes Layout und ein kontinuierlicher Fluss (Flow-Prinzip) verkürzen Wartezeiten erheblich.
4. Kapazitäten abgleichen
Stimmen die Ressourcen zwischen Mensch, Maschine und Material nicht überein, entstehen Engpässe.
Ein Kapazitätenabgleich sorgt für reibungslose Abläufe und gleichmäßige Auslastung.
5. Qualifikation und Kommunikation stärken
Gut geschulte Mitarbeiter treffen bessere Entscheidungen, vermeiden Fehler und beschleunigen Abläufe.
Gezielte Trainings fördern Verständnis für Prozesszusammenhänge und unterstützen eine gemeinsame Verbesserungskultur.