Vorgabezeiten richtig ermitteln | REFA Suisse Deutschland
In vielen Unternehmen werden Sollzeiten entweder historisch fortgeschrieben oder intern ohne statistische Absicherung ermittelt. Das reicht heute nicht mehr.
REFA Suisse Deutschland unterstützt Unternehmen bei der externen, objektiven und wirtschaftlich fundierten Einführung belastbarer Vorgabezeiten – praxisnah und deutschlandweit umsetzbar.
Extern | Neutral | Mitbestimmungssicher | Deutschlandweit vor Ort
Was sind Vorgabezeiten?
Vorgabezeiten sind standardisierte Sollzeiten für Arbeitsvorgänge und entstehen auf Basis strukturierter Zeitaufnahmen nach REFA.
Sie bilden die Grundlage für:
- Produktionsplanung
- Kapazitätsberechnung
- Kalkulation von Produkten und Dienstleistungen
- Personalbedarfsermittlung
- Leistungsentgeltsysteme
Die Ermittlung von Vorgabezeiten erfolgt häufig auf Basis der REFA-Methodik, die eine strukturierte Analyse von Arbeitsabläufen und Zeitstrukturen ermöglicht.
Unternehmen nutzen Vorgabezeiten, um Prozesse objektiv zu bewerten, Produktivität zu steigern und Organisationen wirtschaftlich zu steuern.
Vorgabezeiten im Unternehmen
Sie entstehen aus:
- Zeitaufnahmen
- Leistungsgradermittlung
- Zuschlagszeitermittlung
- Prozessanalyse
Ohne belastbare Vorgabezeiten sind zentrale Unternehmensentscheidungen kaum möglich:
- Produktionsplanung
- Personalbemessung
- Kalkulation
- Leistungsbewertung
REFA Suisse unterstützt Unternehmen dabei, Vorgabezeiten praxisnah und mitbestimmungssicher im Betrieb zu ermitteln.
REFA-Methodik - aber praxisnah umgesetzt
Viele Unternehmen kennen Vorgabezeiten aus Schulungen der REFA-Methodenlehre.
Doch ohne praktische Umsetzung bleiben Zeitdaten häufig theoretisch.
REFA Suisse verbindet daher:
- Zeitaufnahme nach REFA
- Leistungsgradermittlung
- Prozessanalyse
- wirtschaftliche Bewertung
mit der direkten Umsetzung im Unternehmen.
Das Ziel ist nicht nur methodische Schulung, sondern belastbare Entscheidungsgrundlagen für Management und Organisation.
Warum viele Vorgabezeiten heute nicht mehr belastbar sind
In der Praxis beobachten wir häufig:
✔ Zeitwerte wurden seit Jahren nicht überprüft
✔ Leistungsgrade wurden subjektiv bewertet
✔ Zuschläge sind historisch gewachsen
✔ Variantenvielfalt wurde nicht neu berücksichtigt
✔ Interne Messungen sind nicht neutral dokumentiert
Das Ergebnis:
Diskussionen über Leistungsanforderungen | Unsicherheit bei Entgeltregelungen | Fehlkalkulationen in Angeboten | Instabile Produktionsprogramme.
Vorgabezeiten dürfen kein „interner Kompromiss“ sein – sie müssen methodisch abgesichert und wirtschaftlich tragfähig sein.
Wie wir Vorgabezeiten nach REFA methodisch und wirtschaftlich korrekt ermitteln
Unsere Vorgehensweise unterscheidet sich klar von rein internen oder rein theoretischen Ansätzen.
-
Klare Projektdefinition
Systemgrenzen, Varianten, Zielsetzung und wirtschaftlicher Fokus werden vorab definiert.
-
Mehrfachmessungen unter realen Bedingungen
Zeitaufnahme direkt im Betrieb – praxisnah, objektiv und statistisch abgesichert.
-
Externe Leistungsgradbewertung
Methodisch standardisiert, transparent dokumentiert und nachvollziehbar hergeleitet.
-
Berechnung des Personalbedarfs
Aus den ermittelten Parametern ergibt sich eine nachvollziehbare Berechnung des notwendigen Personalbestands – differenziert nach Bereichen oder Funktionen.
-
Zuschlagsdefinition mit wirtschaftlicher Plausibilisierung
Keine pauschalen Annahmen – sondern systematische Bewertung.
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Statistisch abgesicherte Sollzeitermittlung
Dokumentierte Berechnungslogik mit langfristiger Nutzbarkeit.
Ergebnis:
Reproduzierbare, akzeptierte und dauerhaft wirtschaftlich nutzbare Vorgabezeiten.
Leistungsbewertung – der kritischste Erfolgsfaktor
Die Leistungsgradbewertung entscheidet über Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit.
Interne Bewertungen stoßen häufig an Grenzen:
• Interessenkonflikte
• Akzeptanzprobleme
• methodische Unsicherheit
• Diskussionen mit Mitbestimmung
Unsere externe Durchführung schafft:
✔ Objektive Bewertungsgrundlage
✔ Nachvollziehbare Dokumentation
✔ Höhere Akzeptanz im Team
✔ Rechtssichere Argumentationsbasis
✔ Nachhaltig belastbare Ergebnisse
Gerade bei leistungs- oder entgeltrelevanten Projekten ist Neutralität ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Beratung und Qualifizierung kombinieren
Neben der praktischen Umsetzung von Zeitaufnahmen unterstützt REFA Suisse Unternehmen auch bei der Qualifizierung von Mitarbeitenden im Bereich Arbeitsorganisation und Zeitwirtschaft.
Weitere Informationen zu Ausbildung und Methodenkompetenz finden Sie auf refasuisse.de.
Wirtschaftlicher Mehrwert belastbarer Vorgabezeiten
Vorgabezeiten sind kein Formalismus – sie sind eine wirtschaftliche Steuerungsgröße.
Realistische Vorgabezeiten sind eine wichtige Grundlage für nachhaltige Prozessoptimierungen in Produktion und Verwaltung.
Sie ermöglichen:
Planungssicherheit
Kapazitäten werden berechenbar statt geschätzt.
Kalkulationssicherheit
Preise basieren auf realistischen Zeitdaten.
Steuerbare Leistungsanforderungen
Transparenz reduziert Konflikte.
Fundierte Personalbemessung
Kapazität und Bedarf werden objektiv ableitbar.
Bereits geringe Abweichungen von 5–10 % in Zeitwerten können in Produktionsbereichen erhebliche wirtschaftliche Effekte auslösen.
Praxisbeispiel: Zeitaufnahme in der Montage - 21 % Kosteneinsparung
Ausgangssituation
Veraltete Sollzeiten, Diskussionen über Leistungsanforderungen und instabile Kalkulation.
Vorgehen
Externe Ermittlung methodisch sauberer Vorgabezeiten nach REFA inklusive objektiver Leistungsgradbewertung.
Ergebnis
✔ 21 % wirtschaftlicher Effekt
✔ Realistischere Kapazitätsplanung
✔ Höhere Akzeptanz bei Mitarbeitenden
✔ Stabilere Kalkulationsgrundlage
Wann sollten Vorgabezeiten extern überprüft werden?
• Einführung neuer Produkte
• Steigende Variantenvielfalt
• Diskussionen über Leistungsanforderungen
• Einführung oder Anpassung von Entgeltsystemen
• Standortvergleiche
• Restrukturierungsprojekte
• Zeitwerte älter als 3–5 Jahre
Je sensibler das Thema – desto wichtiger die externe Neutralität.
Sind Ihre Vorgabezeiten noch wirtschaftlich tragfähig?
In einem strukturierten Gespräch prüfen wir:
✔ Wie aktuell Ihre Zeitwerte sind
✔ Ob Leistungsgrade methodisch korrekt bewertet wurden
✔ Ob Zuschläge wirtschaftlich plausibel sind
✔ Welche Risiken bestehen
✔ Welcher Projektumfang sinnvoll ist
Prüfen Sie mit unserem kostenlosen Effizienzcheck, ob Ihre Vorgabezeiten noch wirtschaftlich tragfähig sind. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung – ohne Verpflichtung.
Neutral bewertet | Wirtschaftlich fundiert | Deutschlandweit umgesetzt
Vorgabezeiten sind nur dann belastbar, wenn sie objektiv ermittelt und methodisch sauber dokumentiert wurden.
Erst wenn Leistung messbar und nachvollziehbar ist, wird Produktionsplanung strategisch steuerbar.
Häufige Fragen zu Vorgabezeiten & Leistungsbewertung nach REFA
Eine Vorgabezeit (Sollzeit) ist die planbare Zeit für eine Tätigkeit unter definierten Bedingungen.
Sie wird nach REFA-Methodik strukturiert ermittelt und setzt sich aus Grundzeit, Verteilzeit, Erholzeit sowie ggf. Zuschlägen zusammen.
Vorgabezeiten bilden die Grundlage für Produktionsplanung, Kapazitätsrechnung, Kalkulation und Leistungsbewertung.
In vielen Unternehmen wurden Zeitwerte über Jahre fortgeschrieben, ohne methodische Neuermittlung.
Prozessveränderungen, Variantenvielfalt oder organisatorische Anpassungen führen dazu, dass historische Zeiten ihre Aussagekraft verlieren.
Ohne regelmäßige Überprüfung entstehen systematische Planungs- und Kalkulationsfehler.
Eine professionelle Ermittlung umfasst:
- Klare Ablaufgliederung
- Mehrfachmessung unter realen Bedingungen
- Leistungsgradbewertung nach REFA-Systematik
- Definition arbeitsbedingter Zuschläge
- Statistisch abgesicherte Auswertung
- Dokumentierte Berechnungslogik
Nur diese strukturierte Vorgehensweise führt zu reproduzierbaren und akzeptierten Sollzeiten.
Die Leistungsgradbewertung ist einer der sensibelsten Faktoren.
Subjektive oder nicht dokumentierte Bewertungen führen häufig zu Akzeptanzproblemen und Konflikten – insbesondere bei leistungs- oder entgeltrelevanten Anwendungen.
Eine methodisch standardisierte und transparente Bewertung erhöht die Nachvollziehbarkeit und reduziert Diskussionen.
Zeitaufnahmen und Leistungsbewertungen können mitbestimmungspflichtig sein, insbesondere wenn sie Auswirkungen auf Entgelt oder Leistungsanforderungen haben.
Eine transparente Dokumentation und methodisch saubere Durchführung erleichtern die Abstimmung mit Mitbestimmungsgremien erheblich.
Eine Überprüfung ist besonders sinnvoll bei:
- Einführung neuer Produkte
- Veränderung von Prozessen
- Steigender Variantenvielfalt
- Diskussionen über Leistungsanforderungen
- Anpassung von Entgeltsystemen
- Zeitwerten, die älter als mehrere Jahre sind
Vorgabezeiten sollten immer zur aktuellen betrieblichen Realität passen.
Bereits geringe Abweichungen von wenigen Prozentpunkten können erhebliche Auswirkungen haben.
Zu niedrige Zeitwerte führen zu unrealistischen Leistungsanforderungen.
Zu hohe Zeitwerte verursachen verdeckte Kapazitätsverluste und Fehlkalkulationen.
Beides beeinflusst Wirtschaftlichkeit und Planungssicherheit nachhaltig.
Vorgabezeiten brauchen belastbare Daten – keine Kompromisse
Unpräzise oder historisch gewachsene Sollzeiten führen langfristig zu Fehlsteuerung in Planung, Kalkulation und Leistungsbewertung.
In Zeiten steigender Variantenvielfalt, wachsender Kostendynamik und sensibler Entgeltsysteme sollten Vorgabezeiten nachvollziehbar, dokumentiert und methodisch abgesichert sein.
Eine strukturierte Ermittlung nach REFA schafft genau diese Grundlage – objektiv, reproduzierbar und mitbestimmungssicher.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen,
wie belastbar Ihre aktuellen Vorgabezeiten tatsächlich sind –
und welche wirtschaftlichen Effekte sich durch eine methodisch saubere Überprüfung erschließen lassen.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
✔ Objektive Leistungsgradbewertung
✔ Statistisch abgesicherte Sollzeiten
✔ Transparente Zuschlagsdefinition
✔ Höhere Akzeptanz im Unternehmen
✔ Wirtschaftlich tragfähige Zeitwerte