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Fallbeispiel:
20 % Produktivitätssteigerung in der Holzindustrie – durch Zeitstudien nach REFA und Prozessanpassung

Ausgangssituation

Ein mittelständisches Holzverarbeitungsunternehmen stand vor der Herausforderung, seine Fertigungsprozesse effizienter zu gestalten.
Trotz moderner Maschinen führten lange Wege, Wartezeiten und fehlende Vorgabezeiten zu Schwankungen im Produktionsdurchsatz.

Ziel war es, innerhalb weniger Tage Transparenz über die tatsächlichen Zeiten zu schaffen, unproduktive Tätigkeiten sichtbar zu machen und realistische Vorgabezeiten für Planung und Steuerung einzuführen.

Ziel der Beratung

  • Transparenz über produktive und unproduktive Zeitanteile
  • Realistische Vorgabezeiten für die Produktionsplanung
  • Schnell wirksame organisatorische Verbesserungen
  • Steigerung des Durchsatzes ohne Investitionen
  • Reduktion der indirekten Personalbedarfe

Projekt auf einen Blick

Projektart

Zeitstudie nach REFA und Prozessoptimierung in der Fertigung

Projektzeitraum

5 Projekttage

Beteiligte Berater

1 Berater

Vorgehensweise in nur 5 Projekttagen

Tag 1–2: Analyse & Zeitaufnahme

  • Beobachtung sämtlicher relevanter Arbeitsplätze
  • REFA-gerechte Zeitstudie zur Ermittlung produktiver / unproduktiver Anteile
  • Dokumentation der Abläufe und Engpässe

Tag 3–4: Auswertung & Optimierungsableitung

  • Auswertung der Zeitanteile
  • Identifikation besonderer Potenziale (Materialfluss, Wege, Rüstvorgänge)
  • Ableitung von Sofortmaßnahmen

Tag 5: Umsetzung & Ergebnisbewertung

  • Einführung neuer Vorgabezeiten
  • Anpassung von Abläufen und Bereitstellung
  • Kontrolle der sofort erzielbaren Leistungssteigerung

Fachliche Umsetzung

Methodik: Zeitaufnahmen nach REFA, Prozessanalyse, Optimierungsmaßnahmen
Fokus: Zuschnitt, Weiterbearbeitung und Montage in der Holzfertigung

Der REFA: Suisse Berater führte eine kompakte, aber hochwirksame Zeitaufnahme durch.
Bereits nach wenigen Tagen lagen belastbare Ergebnisse zu Prozesszeiten, unproduktiven Anteilen und Verbesserungspotenzialen vor.

Schwerpunkte:

  • Zeitaufnahme an repräsentativen Arbeitsplätzen
  • Identifikation aller unproduktiven Tätigkeiten (Wege, Suchen, Warten)
  • Soll-/Ist-Vergleich vorhandener Abläufe
  • Anpassung von Materialbereitstellung und Arbeitsreihenfolgen
  • Definition realistischer Vorgabezeiten für die Produktionsplanung

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Erkenntnisse & Erzielte Ergebnisse

Zentrale Erkenntnisse

  • Über 20 % der Gesamtzeit entfielen auf nicht wertschöpfende Tätigkeiten.
  • Kleine Ablauforganisatorische Maßnahmen hatten sofort messbare Wirkung.
  • Realistische Vorgabezeiten führten zu stabiler Planung und termingerechterem Output.

Ergebnisse:

  • 18 % höherer Durchsatz direkt nach Umsetzung
  • 0,5 FTE weniger Personalbedarf durch effizientere Abläufe
  • Stabilere Produktionsplanung dank realistischen Vorgabezeiten
  • Kein zusätzlicher Investitionsbedarf – reine Organisationsoptimierung

Fazit

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie mittelständische Betriebe bereits in fünf Projekttagen erhebliche Effizienzgewinne erzielen können.
Mit Zeitstudien nach REFA und klaren Handlungsempfehlungen wurde die Produktivität signifikant gesteigert – schnell, praxisnah und nachhaltig.

Empfehlungen

Für produzierende Mittelständler empfiehlt REFA: Suisse:

  • Regelmäßige Zeitstudien nach REFA zur Aktualisierung der Vorgabezeiten
  • Analyse unproduktiver Tätigkeiten zur Sofortverbesserung
  • Kleine, organisatorische Maßnahmen als schnelle Effizienzhebel
  • Einbindung der Mitarbeitenden in die Prozessoptimierung