Ein mittelständischer Elektronikhersteller mit rund 200 Mitarbeitenden montiert Baugruppen und elektronische Komponenten für industrielle Anwendungen. Die Prozesse in dermanuellen Montagewaren historisch gewachsen – die Arbeitsabläufe unterschieden sich je nach Mitarbeiter und Produktvariante.
Die REFA: Suisse Berater führten eine MTM-UAS-Analyse (Universal Analysis System) durch, um die standardisierten Bewegungszeiten der manuellen Tätigkeiten zu bestimmen. Dabei wurden Montageprozesse schrittweise zerlegt, bewertet und zu neuen Sollzeiten verdichtet.
Schwerpunkte:
Auswahl repräsentativer Produkte und Arbeitsplätze
Videoanalyse der Montageprozesse zur Bewegungsaufzeichnung
Detaillierte Prozessbeschreibung und Zerlegung in MTM-Grundbewegungen
Anwendung der MTM-UAS-Normzeiten auf jede Teilbewegung
Berechnung und Validierung der neuen Planzeiten
Dokumentation der standardisierten Abläufe in Arbeitsanweisungen
Durch die Kombination aus MTM-Systematik und REFA-Erfahrung konnten valide und reproduzierbare Vorgabezeiten ermittelt werden – unabhängig von individueller Arbeitsweise.
Das Projekt zeigt, wieMTM-Analysenin der Elektronikmontage Transparenz, Effizienz und Vergleichbarkeit schaffen. Durch dieZerlegung der Bewegungsabläufe in standardisierte Elementekonnte der Elektronikhersteller seine Prozesse objektiv bewerten und nachhaltig verbessern. Die Verbindung vonMTM-Systematik und REFA-Erfahrungführte zu messbaren Effizienzsteigerungen, stabileren Prozessen und einer besseren Grundlage für Entgelt- und Planzeitgestaltung.
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Empfehlungen
Für Unternehmen mit manueller Montage empfiehlt REFA: Suisse:
Durchführung von MTM-Analysen zur Standardisierung von Abläufen
Kombination von MTM und Zeitwirtschaft nach REFA zur Sicherstellung methodischer Qualität
Schulung der Mitarbeiter in ergonomischen und effizienten Bewegungen
Nutzung der Planzeiten für Kalkulation, Leistungsbewertung und KVP
Regelmäßige Aktualisierung der Zeitdaten bei Produktänderungen